Wehranlage Neubrandenburg

Das Friedländer Tor (Vortor, Feldseite) in Neubrandenburg

Neubrandenburg, auch die Stadt der vier Tore genannt, begeistert durch ihre gut erhaltenen Gebäude gotischer Architektur. Lassen Sie sich zurückversetzen in die Zeit des 14. Jahrhunderts. Auf einem 2,5 km langen Rundgang über die fast vollständig erhaltenen Wehr- und Wallanlage kann man sich lebhaft in die Rolle der Stadtverteidiger oder der Angreifer versetzen und die vier Tore sowie weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Stadtmauer mit Wiekhäusern

Zunächst umgab ein einfacher Palisadenzaun die Stadt, der etwa um 1300 von einer 7,5 m hohen Stadtmauer ersetzt wurde. Die vier Stadttore waren lange Zeit die einzige Verbindung nach draußen. Erst im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung wurden weitere Zugänge geschaffen. Die Altstadt ist von der bis zu 70 m tiefen Wallanlage umgeben. Damals aus Verteidigungsgründen von Bewuchs freigehalten, ist sie heute dicht bewachsen und bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Das Treptower Tor ist das höchste und repräsentativste

Besonders sehenswert sind die Stadttore. Das Friedländer Tor im Nordosten der Stadt ist das älteste und in seiner Komplexität am besten erhaltene. Durch die halbrunde Bauweise wirkte das Tor vor allem für großkalibrige Feuerwaffen wie ein Kugelfang. Den westlichen Zugang zur Stadt bildete das Treptower Tor. Es ist das höchste und repräsentativste aller Tore und seit 1872 Sitz eines der ersten Museen Mecklenburgs.

Das Stargarder Tor besticht durch seine Backsteingotik

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Das Stargarder Tor besticht durch seine Backsteingotik

Das Stargarder Tor im Süden der Stadt ist das zweitälteste Stadttor Neubrandenburgs. Es besticht durch seine reich geschmückte Fassade und die neun lebensgroßen weiblichen Terracotta-Figuren, deren Bedeutung bis heute ungeklärt ist. Es wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Im Osten steht das Neue Tor, von dem nur noch das Haupttor erhalten ist. Es beherbergt die Fritz Reuter Gesellschaft.

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